Buchtipp: Couchsurfing im Iran

Ich war noch niemals im Iran. Und ich weiß auch nicht, ob ich je dort hinkommen werde. In den letzten Jahren habe ich aber immer wieder Kontakt zu Iranern gehabt und so bereits einen kleinen Eindruck ihrer Kultur mitbekommen.

Außerdem bin ich sehr an anderen Kulturen interessiert. Darum liebe ich auch Couchsurfing, die für mich beste Art des Reisens.

Als ich vor einigen Tagen das Buch Couchsurfing im Iran entdeckt habe, musste ich es daher sofort kaufen. Die beiden Buzzwords Iran und Couchsurfing haben mich sprichwörtlich angesprungen.

Wer schon länger bei Couchsurfing angemeldet ist, der ist bestimmt auch schon über das eine oder ander Buch oder über einen Artikel oder Fernsehbeitrag darüber gestolpert. Häufig vermitteln diese Beiträge ein etwas verzerrtes Bild von der Community. Kostenlose Übernachtungen. Betrüger und Gefahren. Wilde Partys.

Stephan Orth schreibt anders. Er ist nicht Journalist, der Couchsurfing mal ausprobiert, sondern Couchsurfer, der einen Reisebericht schreibt. Er zeigt uns den Iran aus den Augen eines Couchsurfers.

Im Buch erfährt man viele Details über die Perser. Wie sie leben, was ihnen wichtig ist. Man bekommt hier und da amüsant geschriebene Reisetipps, sollte man sich selbst einmal in dieses Land begeben. Es ist kurzweilig geschrieben und mit den vielen kleinen Abbildungen fast wie ein Reiseführer.

Couchsurfing im Iran ist ein wunderbares Buch, das ich jedem, der gerne auf Reisen geht, sehr empfehlen kann. Es weckt das Fernweh und macht Lust den Rucksack zu packen und loszulaufen.

Wenn wer selbst noch nie Couchsurfing gemacht hast, dem empfehle ich dieses Buch erst recht. Man kan sich ein recht gutes Bild davon machen, wie man mit Couchsurfing reisen kann. Man kommt als Gast und geht als Freund. Nicht nur im Iran. Sicher nicht das Richtige für jeden. Aber es schadet ja nicht, sich mal ein Bild davon zu machen, oder?

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